Google setzt auf Smart Messenger und Smart Home

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Die I/O 2016 ist Googles Pendant zur alljährlichen Apple-Pressekonferenz. Dieses Jahr nimmt der Global Player die Konkurrenz aus Facebook und Whatsapp ins Visier. Allo integriert Google Now in Chats- und Gruppenkonversationen – so wird unter anderem das Organisieren von Termine, Events und Verabredungen vereinfacht und auf eine App beschränkt. Noch dieses Jahr sollen außerdem Sprachbefehle in die eigenen vier Wände integriert werden. Das Stichwort: Google Home.

Das Prinzip des auf der I/O vorgestellten Instant Messengers Allo ist einfach: Eine Software vermeidet das Wechseln zwischen mehreren Apps und übernimmt außerdem eventuelle Buchungsvorgänge. So kann innerhalb eines Gesprächs nach Restaurants oder Clubs für den anstehenden Feierabend geforscht werden. In einer Gruppe sehen alle Teilnehmer die Vorschläge und können diese entsprechend diskutieren. Google geht dabei noch weiter und bucht gegebenenfalls Kino-Tickets oder reserviert einen Tisch – alles auf Befehl hin. Hierzu wird teils auch mit anderen Applikationen interagiert. Der User sieht und spürt davon allerdings nichts. Stattdessen bekommt er nur das Ergebnis geliefert, also die getätigte Reservierung oder Kino-Tickets als QR-Code.


Quelle: Google I/O 2016

In den entsprechenden Konversationen bezieht Google Now sich nun auch auf zuvor Gesagtes. Wenn auf die Frage nach dem heutigen Kino-Programm ausschließlich Erwachsenen-Filme folgen, kann auf die Anwesenheit der Kinder verwiesen werden: Anschließend wird der Programm-Vorschlag angepasst, bevor direkt Kino-Karten gebucht werden können. Eine Entwicklung, auf die in den letzten Jahren mit vielen Rückschlägen hingearbeitet worden sei, so Google-CEO Sundar Pichai.

Das Leben leichter machen soll auch Google Home: Ein Gerät, das der Global Player noch in diesem Jahr in die Haushalte integrieren will. Es empfängt Befehle und erleichtert so das Abspielen von Musik und Filmen. Auch hier ist Google Now integriert und beantwortet Fragen, wie man es bereits vom Smartphone gewohnt ist. Die Konversationen und Informationen sollen dabei möglichst kurz gehalten werden.

Wann es all diese Features nach Deutschland schaffen, steht noch nicht fest. Ähnlich wie bei Google Pay werden zunächst US-Amerikaner das Vergnügen haben, Allo und Google Home mit all ihren Vorzügen zu testen. Die Vorfreude dürfte bei Fans und Technik-Interessierten aber schon mal geschürt sein – zumal Google im Zuge der Pressekonferenz auch umfassende Sicherheits-Updates angekündigt hat.

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